Buchvorstellung

Pünktlich zu Weihnachten 2010 erscheint das Erstlingswerk von Stephanie Kuhlmann »Hoffnung heißt Nadjeschda«. Damit kommt ein Ostpreußen-Roman der besonderen Art in den Buchhandel.
Herausgegeben und gestaltet wurde der Roman vom redACtionsbureau Heinz Bück, für das Marc Houben das Schlusslektorat vornahm und Christoph Dreuth die grafische Gestaltung des Umschlags.
Mit einer zweisprachigen Fibel der Ost-West-Verständigung
Das Buch ist in deutscher Sprache erschienen, mit einem angehangenen Werkstattbericht seiner Herausgabe. Dieser enthält zudem - gleichsam als eine zweisprachige Fibel erstrebenswerter Ost-West-Verständigung - die sieben Vorabfolgen in Deutsch und in Russisch.
Das Buchprojekt vereint Menschen in Ost und West
Der Titel des Buches ist Programm. Die Hoffnung der Autorin und ihrer Freunde, das Erstlingswerk von Stephanie Kuhlmann gemeinsam zur Veröffentlichung zu bringen, wurde während vieler Monate langer Vorbereitung immer wieder neu bestärkt. Der Weg vom ersten Manuskript zur Publikationsreife hat Begleiter gefunden und zusammengeführt. Das Buchprojekt vereint Menschen in Ost und West. Es ist geprägt von freiwilliger, engagierter Zusammenarbeit in Deutschland und Russland. Schon dadurch ist der gewünschte grenzüberschreitende Brückenschlag längst gelungen.
Unterstützung fand das Projekt bei zwei Monatszeitschriften, ebenfalls in Ost und West. In Deutschland ist es die Stuttgarter "Reisemobil International" aus dem doldeMedienVerlag mit ihrem 14-tägigen Online-Magazin "Reisemobil Interaktiv". In Kaliningrad ist es die junge "Königsberger Allgemeine". Sie verschafft seit Mai 2009 einem traditionsreichen Namen wieder Gehör, parallel in deutscher und in russischer Sprache und auch online. Beide Zeitschriften brachten allmonatlich einen von insgesamt sieben Vorabauszügen aus dem Roman. Diese wurden dazu eigens als "literarische Reise in das Kaliningrader Gebiet" aufgearbeitet und Anfang Mai 2010 für die Leser im Internet kostenlos bereitgestellt. Sie erschienen ebenfalls zweisprachig, in Deutsch und in Russisch und nur dem Titel nach in pragmatischer Umkehrung der sprachlichen Verhältnisse: „Nadjeschda heißt Hoffnung“. Die Botschaft bleibt die gleiche: Verständigung über geschichtliche und sprachliche Barrieren hinweg, als Beitrag zur Versöhnung und Annäherung, in einem freien und friedlichen Europa.
Stimmen und Meinungen der Macher auf die Frage, was sie an dem gemeinsamen Projekt spannend fanden und was sie persönlich bewegte, ihren Beitrag zu leisten und mitzumachen sind auf der LiteraTOUR-Website Nadjeschda hinterlegt.